Strecke
Autopista del Sur - Granadilla de Abona - Vilaflor - Cañadas - El Portillo -
Cañadas - Vilaflor - Arona - Los Cristianos

Für den ersten Abschnitt des Ausfluges kann man, je nach Urlaubsort, verschiedene Wege wählen:
Die erste Variante führt von der Autobahnabfahrt El Médano über San Isodro und Granadillo nach
Vilaflo. Wer zwischen Granadillo und Vilaflor die direkte Strecke C-821 nimmt, muß mit einer sehr kurvenreichen Straße rechnen.
Fährt man jedoch von Granadillo aus erst einmal in Richtung San Miguel und nimmt
zwischen Charco del Pino und San Miguel eine nach rechts abzweigende Straße in
Richtung Fronton und Vilaflor, kommt man wesentlich besser zum Ziel.

Variante 2 führt von der Autobahnabfahrt Los Cristianos aus über Arona nach Vilaflor.
Vilaflor ist mit etwa 1450 Metern über dem Meer das höchstgelegene Dorf auf Teneriffa. Durch das trotz der Höhe recht
milde Klima hat der Ort Bedeutung als Luftkurort. Das Dorf ist idealer Ausgangspunkt für Wanderungen in den Teide-Nationalpark.
Hinter der ersten Spitzkehre in Richtung Teide sind einige Prachtexemplare der kanarischen Kiefer zu bewundern.

Mit einer Höhe von 45 Metern ist der Pino Gordo genannte Baum wirklich majestätisch anzusehen. Hier am Hang des Lomo Blanco
lassen sich auch einige interessante Felsformationen zu bestaunen.
Im weiteren Verlauf der Straße kommt dann beim Passieren der fast immer
gegenwärtigen Passatwolke das typische Waschküchenfeeling auf. Einige Kurven weiter ist es dann meist geschafft und man sieht die Wolken von oben.

Beim Passieren des Kraterrandes am 1980 Meter hoch gelegenen Paß Boca Tauce
ist dann auch der Parque Nacional del Teide erreicht. Vor dem Besucher breitet sich nun
die Ebene Llano de Ucanca aus. Am Ende dieser Lavawüste wird inmitten der
Azulejos, einer teilweise bläulich bis türkis gefärbten Felsformation,
in einigen engen Kurven eine weitere Höhenstufe erklommen. Auf der rechten Seite
ist dann schon der Parador Nacional, ein staatliches Luxushotel mit Restaurant,
erreicht. Von hier aus beginnt ein wunderschöner Wanderweg durch die
Cañadas. Auf diesem etwa 16 Kilometer langen Weg werden in sieben Tälern verschiedene Lavalandschaften durchquert.

Wer denkt, eine solche Lavalandschaft wäre eintönig und langweilig, den
werden wohl die in verschiedenen Farben schimmernden Lavafelsen und die teils
bizarren Formen der erstarrten Lava eines Besseren belehren. Im Frühsommer
kann der Wanderer dann noch ein weiteres Highlight bewundern - die bis zu drei Metern
hohe Tajinaste. Die Wanderung durch die Siete Cañadas dauert etwa 4 Stunden und
für den Weg zurück sollte man den Bus nehmen oder sich abholen lassen.
Wobei es durchaus reizvoll ist, die Wanderung nochmals in der entgegengesetzten
Richtung in Angriff zu nehmen. Die Eindrücke von der Landschaft sind völlig
anders. Wichtig ist es, den Sonnenschutz hier oben in über 2000 Metern Höhe
nicht zu vergessen.
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